Abgetaucht – Eine Zeitreise

08.05.2026, Friedrichshafen | Musikmuschel
16:00 Uhr | Eintritt frei

Abgetaucht
– eine Zeitreise

An einem Abend am Seeufer erkunden wir die biologische Vielfalt des Bodensees: Wir begegnen Fischen, Wasserpflanzen, Faltern und Vögeln. Wir fragen, wie es dem See gerade geht und wie der Klimawandel ihn verändern wird. Antworten geben uns Forscher:innen, Autor:innen und Künstler:innen. Sie erzählen von dem Reichtum des größten Sees in Deutschland.

Programm

Wracks im Bodesee

Julia Goldhammer

Klangreise zu den Anfängen der Musik

Friederike Potengowski

Ausgegraben und datiert durch die Universität Tübingen auf ein Alter von rund 40 000 Jahren, sind sind die Blasinstrumentenfunde aus dem Ach- und Lone Tal (Schwäbische Alb) im Moment der älteste Nachweis für musikalisches Handeln des homo sapiens weltweit.
Stumm im Museum liegend erzählen sie nur die halbe Geschichte.
Anna Friederike Potengowski beschäftigt sich damit, ihre klanglichen Möglichkeiten, ihr ursprüngliches Tonmaterial und mögliche gestalterische Mittel und Inhalte steinzeitlicher Musik zu erforschen. Die Ergebnisse präsentiert sie im Anschluss an den Vortrag auch in einem kleinen Konzert.

Archäologische Schatzkammer Bodensee – eine Zeitreise zu den Pfahlbauern

Urs Leuzinger

Der Bodensee ist voller archäologischer Überraschungen. Zu den Highlights gehören sicher die jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen, in denen sich von Hauspfählen über Ziegenkot bis zu getrüffelten Fischsuppen unglaubliche Hinterlassenschaften erhalten haben. Ein grosses Rätsel bleiben weiterhin die 2015 entdeckten prähistorischen Steinschüttungen – in den Medien liebevoll als „Hügeli“ oder „Stonehenge vom Bodensee“ genannt. Zum Abschluss des Kurzvortrags wird ein Neufund aus der Bucht von Steckborn vorgestellt.

Urs Leuzinger ist Archäologe im Amt für Archäologie Thurgau. Er leitet das Archäologiemuseum in Frauenfeld und forscht seit Jahrzehnten über die Pfahlbausiedlungen im Thurgau.

 

Prof. Dr. Laura Epp

Musik

Domink Eulberg

Dominik Eulberg gestaltet unseren Abend musikalisch und erzählt dabei von seinen Erkundungen an Seen: von Libellen, Schwarzhalstauchern und Eisvögeln. Dabei spielt er Tracks aus verschiedenen Alben.

Dominik Eulberg ist ravender Ornithologe aus dem Westerwald, international gebuchter DJ im Rampenlicht und stiller Beobachter heimischer Flora und Fauna gleichermaßen, ein Meister der versöhnlichen Widersprüche. Seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 2003 streut der Ausnahmekünstler ökologisches Fachwissen mit seinen Tracks in die Welt, um Menschen für die Natur zu resensibilisieren. Natur ist die große Inspirationsquelle für sein Schaffen, inhaltlich wie dramaturgisch und das bereits seit 1993.

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