Hallo Endzeit
Willkommen im Jahr 2026. Mittlerweile scheint die Nachrichtenlage schon an einem normalen Tag dystopisch. Es gibt so viele bewaffnete Konflikte wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Wir haben einen Rekordsommer mit mehr als zehntausend Hitzetoten allein in Deutschland hinter uns. Und als wäre das nicht schon genug: Führende KI-Forscher:innen fürchten, dass die Künstliche Intelligenz außer Kontrolle gerät und uns quasi nebenbei auslöschen könnte.
Da kann man sich schon allmählich fragen: Sind wir noch zu retten?
In diesem Schwerpunkt suchen wir Antworten, im Großen wie im Kleinen: an einem Institut, das mögliche Weltuntergänge erforscht. Auf kleinen Inseln des Friedens, die wir uns im Alltag schaffen können. Und bei Menschen vergangener Kulturen, die mit großen Umbrüchen viel besser umgegangen sind, als wir bisher dachten.
»Vielleicht ist das der moralische Test der Menschheit«
Das Ende der Welt ist ihr Fachgebiet: S.M. Amadae leitet das Centre for the Study of Existential Risk – und will eine Denkweise entlarven, die der Ursprung drohender Untergänge sein könnte. Ein Interview von Martin Theis
Den Kollaps neu denken
Etliche Kulturen sind über die Jahrtausende untergegangen. Forscher:innen versuchen zu entschlüsseln, was das für unsere Zukunft bedeutet – und beginnen, den Kollaps als Übergang zu begreifen. Eine Spurensuche von Veronika Rüttiger
Anleitung zum Klarkommen
Wir alle haben unsere Wege, mit dem apokalyptischen Wahnsinn der Welt umzugehen. Aber warum nicht mal was Neues probieren? Hier kommt ein Alphabet mehr oder weniger wissenschaftlich fundierter Coping-Strategien. Von Noa Bonn