Vor 100 Jahren tötete die Spanische Grippe weltweit viele Millionen Menschen und sorgte für eine Wirtschaftskrise. Doch die Seuche brachte auch gesellschaftlichen Fortschritt – nicht nur im Gesundheitssystem.

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Natascha Roshani
ist Herausgeberin des Dummy Magazins.

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Illustrationen aus »The Pathology of Influenza« von  M. C. Winternitz, Isabel M. Wason and Frank P. McNamara (1920).

»Miranda saß im Liegestuhl, dicht an einem Fenster, und es war schon an sich und für sich ein schwermütiges Wunder, das farblose Sonnenlicht zu sehen, das schräg auf den Schnee fiel, unter einem Himmel, aus dem das ganze Blut herausgesogen schien.«

Katherine Anne Porter, Fahles Pferd und fahler Reiter

 

In Denver, Colorado ist im Oktober 1918 der Winter eingebrochen und für Miranda, eine junge amerikanische Journalistin, scheint die Welt dem Ende nah. Sie hat soeben eine schwere Influenza überwunden und ihren Geliebten Adam, einen Leutnant auf Heimaturlaub, verloren. Wegen der grassierenden Grippe »this funny new disease«, wie Adam sie nannteist ihm eine verlängerte Pause vom Krieg zugestanden worden. Als Miranda das Lazarett besucht, verliebt er sich in sie und muss sie kurze Zeit später pflegen, da sich Miranda infiziert hat. So schwer, dass ihre Kollegen bei den Rocky Mountain News bereits einen Nachruf in Druck geben. Miranda überwindet Fieber, Husten und Lungenentzündung – doch steckt sie Adam an. Der langjährige Krieg hatte den kräftigen Soldaten bisher nicht getötet, aber die Spanische Grippe überlebte er im Gegensatz zu Miranda nicht.

»Funny new disease«

Diese tragische Liebesgeschichte zweier junger Amerikaner in den letzten Wochen des Ersten Weltkriegs beschreibt die Autorin Katherine Anne Porter in ihrer autobiografischen Kurzgeschichte Fahles Pferd und fahler Reiter. Erst zwei Jahrzehnte später – die Erzählung erscheint 1939 – verarbeitet Porter ihren Überlebenskampf mit der Spanischen Grippe, die ab 1918 in nur zwei Jahren mit erstaunlicher Geschwindigkeit über die ganze Welt hinwegfegte und verheerendes Unheil anrichtete. Als »Mutter aller Epidemien« und größter Todbringer des zwanzigsten Jahrhunderts wird sie heute betrachtet. Eine weltumspannende Seuche, die in drei Grippewellen 50 Millionen Menschen dahinraffte – manche Experten gehen sogar von bis zu 100 Millionen Opfern aus.

Die Illustration zeigt den rechten Lungenflügel eines Verstorbenen. Teile der Lunge sind mit Flüssigkeit gefüllt, möglicherweise als Folge eines Zytokinsturms – eine fatale Überreaktion des Immunsystems. (AKG Images)

Jeder dritte Erdbewohner infizierte sich, also insgesamt 500 Millionen Menschen, und 2,5 bis 5 Prozent der Weltbevölkerung starben – möglicherweise mehr als im Ersten und Zweiten Weltkrieg zusammen. Allein in Indien gehen Wissenschaftler von mindestens 30 Millionen Opfern aus. Unter ihnen waren vor allem junge Männer und Frauen zwischen 20 und 40 Jahren, also Menschen in der Blüte ihres Lebens. Kleine Kinder und Ältere schienen dagegen widerstandsfähiger und überlebten häufiger.

Erster Weltkrieg vs. Spanische Grippe

Doch wie kann es sein, dass eine Krankheit dieser Dimension sich so wenig im kollektiven Bewusstsein verankerte? Obwohl sie fast jede Familie betraf, wurden Auswirkung und Folgen in den Zwanzigerjahren kaum diskutiert. Lag es daran, dass das Ende des Ersten Weltkriegs alles überlagerte? Dass die Kürze und Heftigkeit der Pandemie – in 13 Wochen zwischen Mitte September und Mitte Dezember 1918 starben die meisten Menschen – nicht mit vier langen Kriegsjahren konkurrieren konnte? Eins ist klar: Die Spanische Grippe ließ sich nicht propagandistisch ausschlachten; sie ging alle und jeden an.

Im deutschen Reich, das etwa 300.000 Grippetote zählte, beherrschte der Krieg die Diskurse der Weimarer Republik. Die Niederlage der Truppen wog schwer, die Symptome der Krankheit waren dagegen verschwunden. Und auch die Trümmerberge zerbombter Städte und Fabriken lagen noch herum, während sich die Grippetoten schon lange in Massengräbern unter der Erde befanden. Existenzielle Krisen wie Revolution, Bürgerkrieg und Inflation verdichteten sich Ende der Zwanziger weltweit, während Trauer und Erinnerung um die Grippeopfer verblassten. Die weltweiten Jubelfeiern zum Ende des Ersten Weltkrieges am 11. November 1918 blieben als Feste des Friedens im kollektiven Gedächtnis, dabei waren auch sie aufgrund der Menschenmengen, die sich auf Straßen und Plätzen drängten, Beschleuniger für die Verbreitung der Krankheit wie zuvor die Truppentransporte zwischen den Kontinenten.

Pflaumenblau bedeutet den Tod

»Seit 16.10. mit Husten und Fieber erkrankt. 21.10. in sehr schwerem Zustand eingeliefert. Pneumonie der ganzen rechten Lunge. Knisterrassel über dem linken Lungenlappen. Starke Luftnot und Blaufärbung. Schlechter Puls. Exitus 22.10. 12 Uhr 30.« So wurde der Krankheitsverlauf eines Patienten in einem Krankenblatt von 1918 festgehalten.

Wenn die Haut blau anlief, ging es bergab mit den Patienten: die sogenannte Blausucht oder Zyanose. Wenn die Lunge nicht mehr richtig arbeitete, konnte sie das Blut nicht ausreichend mit Sauerstoff anreichern. (AKG Images)

Damals blieb den Ärzten wenig, um den Massen an erkrankten Menschen zu helfen. Für eine Prognose der Krankheit versuchten sie so präzise wie möglich den Farbton des Patienten zu beschreiben. Ein Rot war völlig in Ordnung, mischte sich jedoch eine violette, lavendel- oder malvenfarbene Nuance ins Rot, ging es mit dem Geschwächten bergab. Aus dem Pflaumenblau wurde alsbald ein Schwarz, das sich von den Händen und Füßen über die kompletten Glieder bis zum Oberkörper ausbreitete. Der Tod war greifbar, die Lunge funktionierte nicht mehr, das Blut färbte sich wegen des Sauerstoffmangels blau.

Auf der Suche nach einer Erklärung

1918 konnte sich kein Arzt auf der ganzen Welt die Ursache der Spanischen Grippe erklären, weshalb sie auch niemand mit Sicherheit zu diagnostizieren vermochte. In heißen Gegenden mutmaßte man, es könne sich um Denguefieber handeln, in anderen Teilen der Welt dachte man an Cholera, Fleckfieber oder gar die Pest. Die fortschrittlichsten Ärzte machten ein neues Bakterium für die heftigen Symptome verantwortlich – Viren, die um ein Vielfaches kleiner sind, waren noch nicht entdeckt. Auch weil sie nicht unter dem Mikroskop zu erkennen waren. Eine intensive Diskussion entbrannte, die Wissenschaftler noch zwei Jahrzehnte nach der Pandemie in Atem hielt und viele Menschen in die Arme alternativer Heiler trieb.

Querschnitt durch die Luftröhre eines Opfers der Spanischen Grippe. Die Schleimhäute sind stark entzündet. (AKG Images)

Es dauerte noch lange, bis Viren erforscht waren, die Virologie sich als wissenschaftliche Disziplin etablierte und in den Dreißigerjahren Vakzine entwickelt wurden – den ersten Lebendgrippeimpfstoff produzierte 1936 der Russe A. A. Smorodintseff. Dazu trug auch die Erfindung des Elektronenmikroskops bei, das die deutschen Wissenschaftler Max Knoll und Ernst Ruska 1931 in Berlin vorstellten. Schließlich, im Jahr 1933, gelang es, das Virus, das die Spanische Grippe auslöste, sichtbar zu machen und dem Typ A der Influenza zuordnen, mit einem eingängig klingenden Namen: H1N1. Auch heute noch werden Influenzaviren nach diesem System benannt, beruhend auf den Glykoproteinen Hämagglutinin und Neuraminidase. Jetzt begannen die Forscher mit dem Zählen der – wie man bereits ahnte – unterschiedlichen Erregertypen. Heute vermutet eine Reihe von Wissenschaftlern, dass das Virus erstmals Anfang März 1918 im US- Bundesstaat Kansas ausbrach. Vermutlich sprang es vom Vogel auf den Menschen über.

»Better be ridiculous than dead«

Einer, der durch seine Besonnenheit zu Zeiten der Spanischen Grippe vielen Menschen das Leben rettete, war Royal Samuel Copeland, Professor für Augen- und Ohrenheilkunde und gerade erst zum Gesundheitsminister des Staates New York ernannt. Nachdem der erste Mensch am 15. September 1918 in der 5,6 Millionen-Metropole New York an der Influenza starb, verordnete er eine Meldepflicht und strenge Quarantäne von Kranken, gestaffelte Arbeitszeiten von Gesunden und umfängliche Aufklärungskampagnen mit Plakaten an allen öffentlichen Orten. Mit dem Slogan »Better be ridiculous than dead« warb sein Ministerium in der Zeitung für Tücher vor Mund und Nase. Spucken auf der Straße war fortan verboten.

In den USA tötete das Virus insgesamt 600.000 Menschen (unter anderem der Großvater von Donald Trump). Copeland schaffte es, durch seine verordneten Maßnahmen die Sterblichkeit in New York viel niedriger zu halten als in anderen Großstädten. Darüber hinaus schob er Reformen im Gesundheitssystem und im Wohnungsbau an, die die Gesellschaft nach der Epidemie gegen neue Ausbrüche wappnen sollten. Die maroden Mietskasernen, in den zahlreichen Migranten zusammengepfercht lebten, wurden durch lichtere Sozialwohnungen ersetzt, das städtische Gesundheitswesen ausgebaut. Auch in anderen Ländern führte die Spanische Grippe zu Reformen oder überhaupt erst zu einem Aufbau staatlicher Gesundheitssysteme.

Die Illustration zeigt den linken Lungenflügel eines Verstorbenen. Das Gewebe ist entzündet, an einigen Stellen ist Eiter zu sehen. (AKG Images)

In den Zwanzigerjahren beschleunigte sich ein Trend, der sich schon vor der Pandemie vor allem in Deutschland und Großbritannien zeigte: Nach und nach setzte sich die Gesundheitsfürsorge für alle Menschen durch. Russland fiel dabei eine Vorreiterrolle zu: 1920 realisierte das Land als erstes weltweit ein zentralisiertes Gesundheitssystem, das von der öffentlichen Hand getragen wurde. Überall auf der Welt wollten die Regierungen besser vorbereitet sein für künftige Seuchenausbrüche, neu gegründete Gesundheitsministerien trugen ihren Teil dazu bei. Plötzlich galt der Gesundheitszustand einer Nation als Zeichen für Modernität. Und auch international wollte man besser und intensiver zusammenarbeiten, so dass 1919 in Wien ein internationales Büro zur Bekämpfung von Epidemien eröffnet wurde, das gemeinsam mit drei weiteren Organisationen als Vorläufer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt.

»Söhne der Grippe«

Apokalyptische Zustände herrschten auch in Rio de Janeiro, als die Seuche über die Stadt kam: Die großen Magistralen waren verlassen, das Nachtleben existierte nicht mehr, die Fußballer spielten in leeren Stadien. Doch als der Karneval 1919 begann, waren die Menschen außer Rand und Band, tranken, feierten und fragten nicht nach Sitte und Anstand. Die Zahl der Vergewaltigungen überstieg die anderer Verbrechen, die später Geborenen nannte man »Söhne der Grippe«.

In vielen Ländern stieg die Geburtenzahl nach der Spanischen Grippe sprunghaft an; man kann laut der britischen Wissenschaftsjournalistin Laura Spinney von einem globalen Babyboom sprechen. Zwar tötete die Influenza Menschen, die sich aufgrund kriegsbedingten Mangels oder beengter Lebensverhältnisse in schlechter körperlicher Verfassung befanden, doch war die Bevölkerung nach der Grippe insgesamt in einem gesünderen Zustand, was unter anderem auch einen Grund für die höhere Fertilität darstellte und sich ebenfalls in der Lebenserwartung ausdrückte. Gleichzeitig wurden den Menschen Hygiene, frische Luft, Sport und Ernährung zunehmend wichtiger. Die Lebensreform-Bewegung in Deutschland der Zwanzigerjahre propagierte beispielsweise Vegetarismus, Freikörperkultur und Homöopathie und fand plötzlich bei vielen Deutschen Anklang – vor allem bei denen, die von der Grippe stark gebeutelt waren.

Die Seuche der anderen

Viele, die das Virus überlebten, hatten noch monate- oder jahrelang mit den Spätfolgen der Grippe zu kämpfen. Manch einer wie der norwegische Maler Edvard Munch verarbeitete seine persönliche Erfahrung mit der Krankheit künstlerisch. Sein Gemälde Das Selbstbildnis nach Influenza von 1919 zeigt Munch im Sessel sitzend und nach der Genesung scheinbar über Leben und Krankheit sinnierend. Der Epidemiologe Svenn-Erik Mamelund konnte einen allgemeinen Anstieg postviraler Depressionen, die nicht auf den Ersten Weltkrieg zurückzuführen sind, nachzeichnen: In den sechs Jahren nach 1918 belegten die Akten von Irrenanstalten im neutralen Norwegen einen siebenfach höheren Patientenanstieg im Vergleich zu der Zeit vor der Epidemie. Und möglicherweise ist das nur die Spitze des Eisberges, da anzunehmen ist, dass sich viele depressive Menschen gar nicht einweisen ließen.

Fragt man heute nach dem Ursprung von Seuchen, gilt: Die Seuche ist immer die der anderen. So auch die Spanische Grippe, die überhaupt nur so heißt, weil die Zeitungen in Madrid im Frühjahr 1918 berichteten, dass König Alfons XIII. an einem rätselhaften Virus erkrankt sei. Schon zuvor waren in anderen Ländern zig Erkrankte und Tote bekannt, nur durfte die zensierte Presse der am Ersten Weltkrieg beteiligten Mächte darüber nicht schreiben. Und schon war Spanien, eines der nichtkriegführenden Länder, der Sündenbock aller und verantwortlich fürs große Sterben, das in den nächsten Monaten folgen sollte.

Weltweiter Neubeginn

Endgültig vorüber war die dritte Welle der Influenza im März 1920. Zurück blieben viele Familien ohne Ernährer und unzählige Waisen. Es ist davon auszugehen, dass die Existenz der Waisenkinder dazu geführt hat, dass Frankreich ab 1923 die Adoption Minderjähriger erlaubte, ebenso wie drei Jahre später Großbritannien. Doch auch auf ungeborene Kinder hatte die Pandemie weitreichende Auswirkungen. Diejenigen, die sich zu Grippezeiten im Bauch ihrer infizierten Mutter befanden, waren so großen körperlichen Belastungen ausgesetzt, dass sie später geringere Chancen im Leben besaßen. Sie waren – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Nationalität – eine benachteiligte Generation. Der Wissenschaftler Douglas Almond von der New Yorker Columbia University fand beispielsweise heraus, dass US-Amerikaner, deren Mutter während der Pandemie schwanger war, ein niedrigeres Bildungsniveau besaßen und fünf bis neun Prozent weniger verdienten – im Vergleich zu den Kohorten direkt davor und danach. Diese Effekte wirkten bis in die 1980er-Jahre fort.

Und wie sahen die Folgen für die Wirtschaft aus? Die Wissenschaftler Robert Barro, José F. Ursúa and Joanna Weng schätzten kürzlich, dass die Wirtschaftsleistung um sechs Prozent abgenommen hatte. Zum Vergleich: die Finanzkrise von 2009 führte zu einem Einbruch von 5,7 Prozent. Der Wirtschaftshistoriker Jörg Baten von der Universität Tübingen hält das eher noch für eine Unterschätzung, da Afrika und zahlreiche ärmere Länder nicht adäquat berücksichtigt werden konnten. »Bisher fehlen Daten, aber unsere eigenen Forschungen deuten auf sehr starke Effekte in Afrika und Südasien hin.« Hinzu kam, so Baten, dass Abschottung und Reduktion des Außenhandels in vielen Ländern nach 1918 populär wurde, also schon lange vor der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre.

Das Schweigen über das Virus

Auch auf die Kunst, Architektur und Literatur mag die verheerende Pandemie einen Einfluss gehabt haben. Was davon auf eine künstlerische Weiterentwicklung, eventuelle Kriegsnachwehen oder die weltumspannende Krankheit zurückzuführen ist, ist schwer auszumachen. Auffällig war damals allerdings das allgemeine öffentliche Schweigen über die Seuche und ihre Folgen. Der Historiker Jörg Baten resümiert: »In Deutschland wurde die Pandemieerfahrung verdrängt und stark überlagert von anderen Themen, zunächst vom Krieg, dann dem Versailler Vertrag und der Hyperinflation. Und sicher wollten die Menschen nach dieser schrecklichen Erfahrung über andere Dinge sprechen als über den schmerzlichen Verlust von Angehörigen.«

Die Spanischen Grippe war eine Triebfeder in einer sich zunehmend beschleunigenden Welt. Doch ihre enorme Wirkmacht blieb lange unterschätzt, überlagert von den Schrecken des ersten Weltkrieges und gleichermaßen überstrahlt von den Goldenen Zwanzigern, die unmittelbar auf die Pandemie folgten. Erst mit dem Abstand von 100 Jahren wird für die Wissenschaft zunehmend deutlich: Das Virus H1N1 veränderte die Welt. Die Frage drängt sich auf, ob sich die Geschichte wiederholen wird.

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Natascha Roshani
ist Herausgeberin des Dummy Magazins.

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