Der Illustrator Malte Reinisch hat zwar noch nie einen echten Kugelblitz gesehen, aber das war für seine Illustrationen auch gar nicht nötig: Statt auf naturgetreue Zeichnungen setzt er in seiner Arbeit auf eine mystische und surreale Stimmung. Blitze sind ein gängiges Motiv in seiner Kunst. Oft zeichnet er sie auf Albumcovern oder Plakaten – gemeinsam mit Monstern oder brennenden Skeletten.

Wie entstehen Kugelblitze?

 

Seit Jahrhunderten gibt es Erzählungen und Zeichnungen, die ihn als gefährliches und unberechenbares Phänomen zeigen: den Kugelblitz, ein kugelförmiges Etwas, das in der Luft schwebt oder auf dem Boden, das in Innenräumen plötzlich auftaucht und genauso plötzlich wieder verschwindet. Um den Kugelblitz ranken sich viele Mythen und mögliche Erklärungsansätze. Doch keine Theorie konnte bisher den Mythos entzaubern. Woran liegt das?

Es ist schwierig, den Kugelblitz wissenschaftlich zu erforschen. Das liegt nicht nur daran, dass finanzielle Mittel fehlen und einige Forscher:innen die Existenz von Kugelblitzen sogar anzweifeln. Es liegt auch daran, dass der Kugelblitz sich dem entzieht, was Wissenschaftler:innen zum Forschen brauchen: kontrollierte Beobachtung, wiederholbare Experimente in verschiedenen Laboren, Theorie und Simulation.

Dennoch gibt es sie: Kugelblitze – und Menschen, die das Rätsel um sie lösen wollen. Mit diesem Schwerpunkt gehören auch wir dazu.

Der Illustrator Malte Reinisch hat zwar noch nie einen echten Kugelblitz gesehen, aber das war für seine Illustrationen auch gar nicht nötig: Statt auf naturgetreue Zeichnungen setzt er in seiner Arbeit auf eine mystische und surreale Stimmung. Blitze sind ein gängiges Motiv in seiner Kunst. Oft zeichnet er sie auf Albumcovern oder Plakaten – gemeinsam mit Monstern oder brennenden Skeletten.