Was ist da draußen? Von Teleskopen, Braunen Zwergen und dem neuen Blick aufs All.
Manchmal passiert das: Man guckt nachts in den Himmel und wird in dieses fürchterlich schwarze Weltall hochgesaugt. Die Gedanken sausen durch die Milchstraße und werden immer weiter.
Manche Leute machen das beruflich. Natürlich haben die viel strukturiertere Gedanken, kennen viele der Sterne dort oben, wissen, wie die verschiedenen Himmelsobjekte heißen und woher sie kommen. Sie verstehen schon erstaunlich viel davon, wie unser Universum funktioniert, sie sind Physiker:innen, Astronom:innen, Kosmolog:innen, teils sind sie auch Künstler:innen, die Planeten und Sterne abbilden und begreifen wollen. Und trotz der ganzen Technik, der immer besseren Teleskope und Datenanalysen bleibt auch ihnen ein Staunen – über das, was da draußen ist. Für unser Thema des Monats haben wir einige von ihnen getroffen. Ihre Geschichten erzählen wir hier.
Luis Calçada, wie hilft uns die Kunst, das Universum zu begreifen?
Das Universum ist groß, und was da draußen geschieht, bleibt uns meist verborgen. Doch es gibt Menschen, die es sichtbar machen: Luis Calçada etwa – Physiker, Astronom und Künstler an der Europäischen Südsternwarte. Ein Interview von Sophie Straetemans
Braune Zwerge: Diese seltsamen Himmelsgestalten
Braune Zwerge sind irgendwas zwischen Stern und Planet. Der Astronom Aleks Scholz erzählt von seiner Suche nach diesen Objekten, was er dabei entdeckt – und wozu er das eigentlich macht. Von Aleks Scholz
All die schwarzen Lücken verwandeln sich in funkelnde Gebilde
Je genauer ein Teleskop auf einen Punkt im All schaut, desto mehr entgeht ihm vom Rest des Himmels. Das Vera C. Rubin Teleskop will den Himmel in seiner ganzen Breite ablichten – und könnte die Kosmologie revolutionieren. Von Karl Urban