Jahr für Jahr nutzt die Forschung Millionen von Tieren, etwa für Medikamententests. In vielen Fällen gäbe es technische Alternativen. Warum kommen sie noch selten zum Einsatz? Und können wir jemals ganz verzichten auf Tierversuche?

Die Journalistinnen Svenja Beller und Julia Lauter haben monatelang recherchiert, in Labors, Pharmaunternehmen und Kliniken. Hier erzählen sie, welche Antworten sie fanden – und wie sehr sie die Recherche bewegt hat.

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Svenja Beller und Julia Lauter

Julia Lauter: Affen mit aufgebohrten Schädeln, von Tumoren überwucherte Mäuse, Hunde in blutverschmierten Ställen – oft sind es solche Bilder von Tierversuchen, die an die Öffentlichkeit gelangen. Sie stammen meist von Aktivist:innen und zeigen Labors, die mittelalterlichen Folterkammern gleichen. Tierschutzorganisationen machen mit diesen Bildern Kampagnen. Dabei behaupten sie oft, wir könnten sofort auf diese Versuche verzichten, denn alternative Methoden seien ja ausreichend verfügbar. Forscher:innen wiederum behaupten, dass Tests an Tieren unvermeidlich sind – weil es eben keinen hinreichenden Ersatz für sie gebe. Die Darstellung des Themas in den Medien heizt den Konflikt oft weiter an. Das geht so weit, dass Forscher:innen bedroht werden. Das hat mein Interesse geweckt. Ich wollte den Graubereich beleuchten, herausfinden, wo die Grenze tatsächlich verläuft zwischen diesen beiden Polen: zwischen »Wir müssen jetzt sofort Tierversuche beenden« und »Wir werden nie ohne Tierversuche forschen«.

»Jahrelang hatte sie Schimpansen im Labor betreut. Heute quält sie die Frage: ›Waren die Versuche wirklich notwendig?‹«

Svenja Beller: Als du mich gefragt hast, ob wir an dieser Geschichte zusammen arbeiten wollen, erinnerte ich mich an eine Jahre zurückliegende Recherche: Für die hatte ich stark traumatisierte Schimpansen besucht, an denen jahrzehntelang HIV und Hepatitis erforscht worden war. Sie lebten auf einem Gnadenhof, manche von ihnen verletzten sich selbst oder andere und es war klar, dass sie nie in einer Gruppe würden leben können. Ihre Pflegerin hatte die Affen schon im Versuchslabor betreut. Ihr Leben lang quälte sie die Frage, ob die Versuche wirklich notwendig gewesen waren. Und genau diese Frage war für mich ein starker Antrieb für diese erneute Recherche: Ich wollte versuchen, sie ganz grundsätzlich zu beantworten.

Julia Lauter: Schaut man etwa auf Kosmetika, ist die Antwort ganz einfach: Tierversuche sind für deren Entwicklung und Erprobung nicht notwendig. Deswegen wurden sie in der Europäischen Union komplett abgeschafft. Seit 2013 dürfen mit Tierversuchen getestete Kosmetika in der EU nicht mehr verkauft werden, seit 2016 dürfen auch Daten aus Tierversuchen aus dem Ausland nicht mehr für deren Entwicklung genutzt werden. Aber: Was für Cremes, Puder und Lippenstifte geht, lässt sich nicht einfach auf Pillen, Salben und Implantate übertragen.

Von der Angst, etwas anders zu machen

Svenja Beller: Nur warum? Das haben wir Thomas Hartung gefragt, den Leiter des amerikanischen Center for Alternatives to Animal Testing an der Johns Hopkins University in Baltimore. 2020 wurde er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seine Antwort war: »aus Angst«. Forscher:innen und Zulassungsbehörden hätten schlichtweg Angst, etwas anders zu machen als bisher. Das passte nicht zu dem Feindbild, das Tierschützer:innen von ihnen zeichnen.

Julia Lauter: Die Realität ist eben oft komplizierter. Denn: Sicherheitstests für Kosmetika sind relativ einfach. Da will man etwa sicher gehen, dass ein Mascara weder die Haut noch die Augen reizt. Bei Medikamenten geht es aber ganz schnell um Leben und Tod. Sie dürfen uns ja nicht nur nicht schaden – wozu etwa eine Injektion das viel größere Potential hätte als ein Lippenstift – sondern sie sollen uns auch heilen. Damit sie beides erfüllen, gibt es ein sehr strenges Zulassungssystem, das jedes Medikament durchlaufen muss, bevor es auf den Markt darf. Bei den Impfstoffen gegen COVID-19 konnten wir das alle live verfolgen: Da musste die gesamte Weltbevölkerung auf das O.K. der dafür zuständigen Behörden warten, in Europa war das die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Die EMA hat strikte Richtlinien, welche Tests ein neues Medikament durchlaufen muss. Und das sind bis heute eben größtenteils Tierversuche.

Svenja Beller: Also wollten wir uns ein eigenes Bild von solchen Tests machen. Wir begleiteten dafür einen Versuch an der Berliner Charité: An Minischweinen erprobten dort Forscher:innen eine Therapie für Herzinsuffizienz. Dazu implantierten sie ihnen Herzschrittmacher, die ihre Herzmuskeln wochenlang überanstrengten – das machte die Tiere künstlich herzkrank. Das klingt brutal und wir hatten vorher große Sorge, was die Eindrücke aus dem Labor mit uns machen würden.

»Sie sprachen liebevoll von ›ihren Schweinchen‹ – und wussten, dass sie ihnen Schmerzen zufügen und sie töten würden.«

Julia Lauter: Als wir dann in der Charité ankamen, waren wir überrascht: Wir standen auf einem Gang, der wie ein Krankenhausflur anmutete – es war der Spielplatz der Versuchstiere. Die tobten durch die Räume und knabberten die Schutzanzüge der Ärzt:innen an. Deren Umgang mit den Schweinen war zugewandt, sie hatten manchen von ihnen Spitznamen gegeben und sprachen im Interview liebevoll von »ihren Schweinchen«. Sie wussten, dass sie den Tieren während des Versuchs Schmerzen zufügen würden (der Versuch wurde als »schwer belastend« eingestuft) und dass sie die Schweine am Ende würden töten müssen. Aber: Die Versuche an den Minischweinen sollen die Zulassung eines Medikaments ermöglichen, das bisher unheilbar kranke Herzpatient:innen retten könnte. Für den Versuchsleiter, der selbst in der Klinik arbeitet, rechtfertigt diese Aussicht das Leiden und Sterben der Schweine. Dem mag man zustimmen oder nicht, für unsere Recherche war es jedenfalls eindrücklich zu sehen, dass es diesen Schweinen besser zu gehen schien als den meisten Tieren in der Massentierhaltung.

Svenja Beller: Uns war aber auch klar, dass uns an der Charité ein Versuch gezeigt wurde, der nicht grausam aussieht. Viele andere Tests sind weitaus schwerer zu ertragen. Das wahre Grauen packte mich, als ich die Fachinformation Tierversuche des schweizerischen Bundesamts für Veterinärwesen studierte. Dort las ich von metallenen Apparaturen, die etwa Mäusen implantiert werden und ihre Rückenhaut grotesk aufspannen, von riesigen Tumoren oder einem zweiten Herz im Bauchraum. Wie nüchtern dort schwere Schmerzen, Leiden, bleibende Schäden und große Angst einberechnet werden, hat mich schockiert. Es wunderte mich schon, dass wir zwar mittlerweile Sonden auf den Mars schicken können, aber immer noch auf solch archaische Versuche angewiesen sind.

Tierfreie Innovationen – und das teuerste Tierlabor Europas
Julia Lauter: Im Forschungszentrum des Pharmakonzerns Roche in Basel hingegen schien es mir, als sei die tierversuchsfreie Zukunft schon zum Greifen nah: In einem Labor lagen winzige Lungen in einer Nährlösung – pulsierende, erbsengroße Zellhaufen. Es war faszinierend, diese aus menschlichen Stammzellen gezüchteten Organoide, dreidimensionale Modelle von Organen, zu beobachten. Ich hatte den Eindruck, dass die Minilungen tatsächlich atmeten – die Forscherin hat mich aber gleich berichtigt: Was sich bewegt, sind nur die Wimpernzellen, welche die Lunge von Schleim reinigen. Das Lungen-Organoid bildet zwar alle Zellen aus, die auch eine echte Lunge hat. Doch anders als im Körper gehen durch den Zellhaufen kein Atemzug und kein Tropfen Blut. Einen Kühlschrank weiter wartete eine weitere Technikinnovation: ein kleiner Chip, etwa so groß wie ein Dominospielstein und aus einem durchsichtigen, silikonartigen Material. Lässt man darauf menschliche Zellen wachsen, etwa die der Lunge, kann man tatsächlich die Atemkontraktion und den Blutdruck imitieren. Diese sogenannten »Organs-on-a-Chip« sind die komplexesten Modelle menschlicher Organe, die es derzeit gibt. Forscher:innen auf der ganzen Welt arbeiten seit rund zehn Jahren mit Miniorganen und Mikrochips, um nicht mehr an Tieren forschen zu müssen – die Forscherin, die mich durch ihr Labor führte, erklärte mir mit strahlenden Augen, dass Tierversuche wie der an den Minischweinen noch in unserer Lebenszeit durch die neuen Technologien ersetzt werden können.

Svenja Beller: Gleichzeitig hat Roche gerade in Basel für 245 Millionen Franken das wahrscheinlich teuerste Tierlabor Europas gebaut.

Julia Lauter: Auch richtig. Und obwohl mir das Pharmaunternehmen bereitwillig die Labors mit Organoiden und Mikrochips zeigte, wollten uns die Forscher:innen nicht verraten, wie viele Tierversuche das Unternehmen jährlich durchführt. Ob es also weniger geworden sind als die zuletzt bekannten 540.000 Tiere vor neun Jahren, wissen wir nicht. Für die gesamte EU stammen die aktuellsten Zahlen von 2017: Rund 10,1 Millionen Tiere wurden in dem Jahr für Tierversuche in allen Anwendungsbereichen verwendet. Die Zahl sank damit nur leicht im Vergleich zu den Vorjahren. Mit Abstand am häufigsten werden dafür Mäuse benutzt, gefolgt von Ratten und Kaninchen.

Tierversuche: teils ungenau und schlecht übertragbar
Svenja Beller: Und das, obwohl die meisten Tierversuche im Vergleich zu den technologischen Verfahren nicht nur teurer, sondern auch viel ungenauer sind. Unser Gesprächspartner Thomas Hartung vom Center for Alternatives to Animal Testing etwa hat vor zwei Jahren die sechs wichtigsten Giftigkeitstest überprüft: Mit ihnen werden Stoffe an Tieren getestet und unter anderem darauf untersucht, ob sie die Augen oder die Haut reizen, ob sie die Fähigkeit haben, Mutationen auszulösen, ob sie akut oder langfristig giftig wirken. Hartung und sein Team stellten fest, dass diese Tests in 81 Prozent der Fälle das gleiche Ergebnis lieferten, wenn sie noch einmal wiederholt wurden. Dagegen ließen sie einen Algorithmus antreten, den sie mit einer Datenbank bereits untersuchter Stoffe trainierten – Read-across nennt sich das Verfahren. Der Algorithmus erreichte eine Genauigkeit von 87 Prozent. Ein ganz grundlegendes Problem mit Tierversuchen ist auch die Annahme, dass sich die Reaktionen von Mäusen oder Kaninchen auf uns Menschen übertragen lassen. Aber Studien ergaben, dass nur einer von rund zwölf Wirkstoffen, die nach Tests an Tieren für gut befunden wurden, am Ende auch für Menschen zugelassen werden. Versuche an Tieren können oft nicht einmal die Hälfte der unerwünschten Medikamentenwirkungen vorhersagen – die zeigen sich erst in klinischen Studien an menschlichen Probanden.

Julia Lauter: Also, warum müssen trotzdem noch immer fast alle Medikamente an Tieren getestet werden? Diese Frage haben wir immer wieder gestellt. Die Antwort war immer die gleiche, sowohl von Seiten der akademischen Forschung als auch von der Pharmaindustrie: Die Zulassungsbehörden sind schuld.

»Das Wohl der Tiere muss sich dem Wohl der Menschen unterordnen.«

Svenja Beller: Darum habe ich mit Sonja Beken von der belgischen Zulassungsbehörde gesprochen. Die versicherte mir, neue Alternativmethoden zu fördern. Sie wehrte sich gegen den Vorwurf, die Behörden seien die Bremser einer tierfreien Entwicklung. Ihre oberste Priorität sei aber die Sicherheit der Menschen – und das impliziert eben auch: Das Wohl der Tiere muss sich dem Wohl der Menschen unterordnen. Der größte Teil der Tierversuche, sagte sie mir, fiele ohnehin nicht in ihren Einflussbereich – nämlich all jene Versuche, die vor oder losgelöst von Zulassungsverfahren stattfinden.

Julia Lauter: Damit meint sie die Grundlagenforschung. Jenes weite Feld der Wissenschaft, die nicht auf unmittelbare praktische Anwendung hin betrieben wird. Während die angewandte Forschung fragt: »Wie kann man eine Krankheit des Gehirns heilen?«, fragt die Grundlagenforschung allgemeiner: »Wie funktioniert das Gehirn?«

»Experimente mit Tieren werden noch sehr lange ein Teil der Grundlagenforschung sein.«

Svenja Beller: In diesem Bereich werden EU-weit über die Hälfte aller Tierversuche durchgeführt. Und während wir in den anderen Bereichen eine gewisse Aufbruchsstimmung wahrgenommen haben, gelten Tierversuche in der Grundlagenforschung schlicht als unverzichtbar.

Julia Lauter: Warum das so ist, darüber habe ich mit der Molekularbiologin Jenny Sandström gesprochen. Sie ist die Leiterin des schweizerischen Kompetenzzentrums 3RCC, das tierfreie und -freundliche Forschung fördert. Sie erklärte mir: Für Kosmetik sei die Entwicklung von Alternativen recht einfach gewesen, denn die Forscher:innen verstehen inzwischen sehr gut, wie das System Haut funktioniert. Deswegen können sie es künstlich nachbilden. Doch über komplexere Systeme wie das Gehirn weiß die Menschheit noch zu wenig – und kann sie entsprechend auch nicht »nachbauen«. »Experimente mit Tieren werden noch sehr lange ein Teil der Grundlagenforschung sein«, sagte sie. Aber sie erklärte auch: »Es gäbe ohne die Grundlagenforschung keine Organoide und kein Organ-on-a-Chip«. Das zeigt die Komplexität dieses Themas: In den Universitäten werden in der Grundlagenforschung zwar die meisten Tierversuche durchgeführt, gleichzeitig werden dort auch die meisten tierfreien Methoden entwickelt. Eine Diskussion über Tierversuche, die nur in »Gut« und »Böse« einteilt, kann diese Ambivalenz nicht abbilden.

Nur »Gut« und »Böse« greift zu kurz
Svenja Beller: In das Gut-Böse-Narrativ passt auch nicht, dass die neuen Technologien nicht hundertprozentig tierfrei sind. Organoide wachsen meist auf fötalem Kälberserum. Das wird aus dem Blut ungeborener Kühe gewonnen, nachdem ihre Mütter geschlachtet wurden. Ein anderer oft verwendeter Stoff bei der Arbeit mit Stammzellen ist Matrigel, der aus den Tumorzellen von Mäusen gewonnen wird. Für beide Stoffe gäbe es tierfreie Alternativen, die von einigen Forscher:innen auch schon genutzt werden. Aber ohne Regeln, die diese Verfahren vorschreiben, oder den Druck einer öffentlichen Debatte gibt es für die Wissenschaftler:innen wenig Anreize für Veränderungen. Darüber referierte ein Forscher auf der Online-Tagung einer Tierschutzorganisation. Auch dort waren wir wieder überrascht, mit welcher Aggressivität einige Aktivist:innen den anwesenden Forscher:innen vorwarfen, dass sie doch schon längst komplett auf Tierversuche verzichten könnten. Mittlerweile konnten wir ja schon mit Sicherheit sagen: Das stimmt nicht. Auf dem jetzigen Stand der Entwicklung können wir nicht aus Tierversuchen aussteigen.

Julia Lauter: In einigen Bereichen wird das aber bald möglich sein. Viele der Forscher:innen, mit denen wir gesprochen haben, versicherten uns: In Forschungsfeldern wie etwa der Medikamentenentwicklung könnte schon bald tierfrei gearbeitet werden – bei Roche verriet man mir, dass das Unternehmen bereits fünf Medikamentenwirkstoffe ganz ohne Tierversuche zur Zulassung zu klinischen Tests an Menschen gebracht habe.

»Wäre die Forschung transparenter, hätte sie Tierschützer:innen womöglich nicht zum Feind.«

Svenja Beller: Herausforderungen wie die aktuelle Pandemie können diesen Prozess sogar beschleunigen: Klinische Studien an Menschen sind zurzeit schwierig durchzuführen und Tiermodelle für COVID-19 kaum vorhanden. Darum setzten etwa die Frauenhofer-Institute auf Mikrochips, um Medikamente gegen das Virus zu erproben.

Julia Lauter: Damit diese Forschungswende auch wirklich passiert, kann es hilfreich und wichtig sein, Druck auf die Forschung auszuüben – wenn er gut begründet wird. Damit meine ich aber weder gut gemeinte Tierschutz-Mahnwachen vor Forschungseinrichtungen noch Hassmails oder Drohungen gegen Forscher:innen, sondern eine informierte und zielführende öffentliche Debatte.

Svenja Beller: Und die kann es nur geben, wenn es mehr Aufklärung gibt, mehr Transparenz und Zugang zu den Daten über Tierversuche. Wir haben uns viele Monate mit dem Thema beschäftigt und trotzdem immer wieder Schwierigkeiten gehabt, aussagekräftige Daten zu bekommen. Wäre die Forschung transparenter, dann hätte sie Tierschützer:innen womöglich nicht zum Feind, sondern als Verbündete in dem Streben nach besseren, tierfreien Methoden.

Erschienen am 11. März 2021

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Svenja Beller und Julia Lauter

Inhalt

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