Der Tübinger Forscher Hans-Georg Rammensee testet einen Corona-Impfstoff an sich selbst. Der Versuch zeigt, wie die Wissenschaft derzeit auf Rekordtempo läuft. Was kann er erreichen?

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Bernd Eberhart ist Redakteur beim Science Notes Magazin.

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Christoph Köster
ist freier Illustrator.
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»Not for use in humans« – der Aufkleber sieht aus wie die kleinen Schildchen, die der Arzt nach einer Impfung von der Glasampulle zieht und in den Impfpass klebt. Bis auf diese letzte Zeile, hinzugefügt aus juristischen Gründen: nicht für den Gebrauch im Menschen bestimmt. Der Kleber stammt von einer Impfdosis gegen das Coronavirus, die Hans-Georg Rammensee in seinem eigenen Labor hat herstellen lassen. Am 6. März hat er sie sich in den Bauch gespritzt.

Rammensee ist Professor für Immunologie an der Universität Tübingen, spezialisiert auf die Krebs-Immuntherapie und das Design künstlicher Eiweißbausteine, die für Impfungen verwendet werden können. Eine Koryphäe, sagen auch Kollegen, die nicht mit ihm zusammenarbeiten. Ein Wissenschaftler durch und durch, sagt sein Erscheinungsbild: kurzärmeliges Karohemd, Schnauzbart, weiße Wuschelmähne. Ein Erfinder und Macher, sagt sein Lebenslauf, der etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, jede Menge Patente und verschiedene Firmengründungen aufzählt – unter anderem der Impfstoffentwickler CureVac ging aus seinem Team hervor. Auf jeden Fall ist Hans-Georg Rammensee keiner, der sich gern mit dem gemächlichen Lauf der Dinge arrangiert.

Manchmal aber geht es in der Wissenschaft gemächlich zu. Vor allem in Deutschland, wo die Regularien strenger sind als in den meisten Ländern, wo Behörden und Ethikkommissionen so ausführlich prüfen, dass schon so mancher Forscher oder Pharmakonzern für geplante Studien genervt in andere Länder ausgewichen ist. Insofern trifft sich die Stimmung in der Coronakrise ganz gut mit dem Tatendrang von Hans-Georg Rammensee: Sie beide verbindet der Ruf nach einem Wissenschaftsbetrieb, der deutlich schneller zu Ergebnissen kommen soll.

Beschleunigung für ein behäbiges System

Um dem auf die Sprünge zu helfen, griff Hans-Georg Rammensee zu einer etwas aus der Mode gekommenen Methode: dem Selbstversuch. Der 67-Jährige und seine Arbeitsgruppe in Tübingen sind überzeugt, dass sie einen interessanten Ansatz gefunden haben, um das Immunsystem von Covid-19-Patienten anzuregen; falls er funktioniert, könnte er den Verlauf der Krankheit lindern. Der Professor selbst ist putzmunter, er scheint den Versuch gut verdaut zu haben. »Der Selbstversuch dient uns zur Formulierung von Hypothesen«, erklärt er, »und er spart eine Menge Zeit und Geld für Vorversuche.« Doch für aussagekräftige Ergebnisse braucht es mehr als eine Versuchsperson: So schnell wie möglich wollen die Tübinger daher eine klinische Studie mit Covid-19-Patienten durchführen. Dafür brauchen die Forschenden eine Genehmigung von der zuständigen Behörde, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Dieses Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel sitzt im hessischen Langen, und im Normalfall dauert es schon Monate, bis Wissenschaftler dort einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch bekommen. In diesem Fall, in diesen Zeiten, waren es zwei Wochen.

Schon im Januar hat sich die Arbeitsgruppe Rammensee eingehend mit dem Erbgut des Coronavirus beschäftigt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fütterten ein selbst entwickeltes Computerprogramm mit den Gensequenzen von SARS-CoV-2. Das Programm lieferte daraufhin eine Auswahl an Peptidsequenzen – also kurzen Eiweißbauteilen –, die im Virus vorkommen. Diese Sequenzen, so die Vorhersage, könnten besonders gut geeignet sein, um das menschliche Immunsystem gegen das Coronavirus zu aktivieren. Sie würden von Immunzellen als fremd erkannt und eine Immunantwort auslösen. Der Vorteil einer solchen Peptidimpfung: Es muss nie mit dem gefährlichen Erreger an sich hantiert werden. Als Impfstoff dienen einzig winzige Bestandteile des Virus, die künstlich im Labor erzeugt werden. »Eigentlich nutzen wir das Prinzip in der Krebsimmuntherapie«, erklärt Hans-Georg Rammensee. »Im Januar haben wir dann gesehen: Wir könnten es auch für Covid-19 ausprobieren.«

Ein neuer Ansatz: Impfen nach der Infektion

Zunächst hatte Rammensee die Arbeit an dem Projekt mit dem Gedanken an eine prophylaktische Impfung begonnen: eine Impfung also, die von vornherein gegen eine Infektion schützt, ähnlich wie sie etwa bei Masern oder Grippe zum Einsatz kommt. Im Laufe seiner Versuche aber schien ihm auch ein anderer Ansatz vielversprechend: eine therapeutische Impfung. Bei Krebs werden therapeutische Impfungen zwar seit 30 Jahren erprobt, mit mäßigem Erfolg. Hier aber würden Menschen geimpft, kurz nachdem sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben – in der Hoffnung, dass die Behandlung deren spezifisches Immunsystem ankurbelt und so dafür sorgt, dass die Erkrankung kürzer und weniger schwer verläuft. Die Impfmethode würde also eher wie ein Medikament funktionieren – und kam bei Infektionen bisher nie zum Einsatz.

»Spritze aufgezogen, Nadel drauf, und dann hier rein. Fertig. Tut überhaupt nicht weh.«

Hans-Georg Rammensee

An Hans-Georg Rammensees Bürotür hängt eine Urkunde, verpackt in Klarsichtfolie und ausgestellt vom Regierungspräsidium Tübingen: eine Herstellungserlaubnis, gültig für das Wirkstoffpeptidlabor der Arbeitsgruppe. Sie berechtigt die Tübinger Immunologen, Peptide als Arzneimittel selbst herzustellen, unter strengen Auflagen. So dürfen die Substanzen zwar in klinischen Studien, aber nicht in Heilversuchen verwendet werden – juristisch ein wichtiger Unterschied. Die letzte Zeile auf den Aufklebern soll das klarstellen. »16 Jahre lang haben wir darauf hingearbeitet, bis wir die Erlaubnis bekommen haben«, sagt Rammensee. »Da bin ich sehr stolz darauf. Außer uns gibt es keine einzige Uni, die so eine Erlaubnis hat.« In ihrem Labor können die Forschenden neue Wirkstoffe in einer Qualität herstellen, die so hoch ist wie in der Pharmaindustrie – so auch die verschiedenen Coronavirus-Peptide, die Rammensee als Impfstoff-Kandidaten identifiziert hatte. Mit dem Unterschied, dass die Produktion hier deutlich schneller geht – und billiger.

Der Professor kramt in einem kleinen grünen Kästchen. Steril verpackte Einmalspritzen sind darin, Nadeln, Desinfektionsmittel. Die Wirkstoffpeptide werden ergänzt durch ein Adjuvans, einen Impfverstärker, wie er in vielen modernen Impfstoffen enthalten ist. Auch dieses Adjuvans – mit dem Namen XS15 – hat Rammensee entwickelt und bereits vor fünf Jahren in einem Selbstversuch getestet. In diesem Jahr soll es für erste klinische Studien mit Krebspatienten zum Einsatz kommen; zuvor allerdings war es nie für Studien zugelassen.

An seinem Schreibtisch hat er seine Impfdosis vorbereitet: In zwei Spritzen müssen die Peptide, das Adjuvans und ein weiterer Stoff, Montanid, gemischt werden, erklärt Rammensee. »Dann habe ich die eine Spritze damit aufgezogen, Nadel drauf, und dann«, er zeigt auf seinen Bauch, »hier rein. Fertig. Subkutan, das tut überhaupt nicht weh.« Was fühlt man in so einem Moment? Nervenkitzel, Angst? Erhabenheit? »Nichts«, sagt der Professor. »Ich wusste ja, dass es sicher ist. Ich wollte nur mal sehen, ob mein Immunsystem auch T-Zellen gegen Corona macht« – also jene Zellen, die eine zentrale Rolle in jeder Immunantwort einnehmen. Einem Forscher, sagt Rammensee, mache das Spaß: ein neues Experiment, das vorher noch nie jemand durchgeführt hat.

Was fühlt man in so einem Moment?
Nervenkitzel, Angst? Erhabenheit?
»Nichts.«

Am 6. März verabreichte er sich eine erste Dosis, 0,5 Milliliter, unter die Haut. Am nächsten Tag hatte sich dort wie erwartet ein Granulom gebildet, eine entzündliche Verdickung, die eine starke Immunreaktion anzeigt. Am 25. März zeigte eine Blutprobe eine zelluläre Immunantwort auf einen Teil der Peptide. Und am 3. April spritzte sich Rammensee einen weiteren Cocktail in die andere Bauchseite, dieses Mal mit einer veränderten Peptidauswahl, die bei einem breiteren Spektrum an Infizierten in Frage kommen könnte. Auch in diesem Fall war die Immunantwort positiv. Ob er nun geschützt gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 ist, kann er nicht sicher wissen. Dazu müsste er sich gezielt infizieren. »Das wäre wirklich unverantwortlich«, sagt Rammensee. »Aber ich bin überzeugt: Falls ich mich zufällig anstecken sollte, würde ich das Virus schneller wieder loswerden.«

Das Coronavirus verlangt der Wissenschaft Geschwindigkeiten ab, für die sie nicht ausgelegt war. Die Frage, die sich jetzt immer wieder stellt, in vielen Varianten: Welche Abkürzungen sind gerechtfertigt? Welche sind zu verantworten? Hier lautet sie konkret: Wann kann ein neuer Impfstoff auf der Überholspur in eine klinische Testung gehen?

Ethik: unbedenklich. Wirkung: bleibt abzuwarten.

Aus ethischer Sicht ist zumindest der Selbstversuch nicht unbedingt problematisch. »Es handelt sich hier um einen sehr gut informierten und aufgeklärten Menschen«, erklärt Alena Buyx, Professorin für Medizinethik und Mitglied des deutschen Ethikrats. Tatsächlich gibt es wohl wenige Menschen, die das menschliche Immunsystem und seine Reaktionen besser kennen als Hans-Georg Rammensee. Buyx fährt fort: »Er kennt also das Risiko. Und das Risiko bleibt bei einer Person« – ihm selbst. Als Leiter eines Instituts, angekommen am höchstmöglichen Punkt einer Forscherkarriere, sind auch Zwang oder Karriereambitionen hinter dem Selbstversuch eher unwahrscheinlich. Problematisch bei einem Selbstversuch sei laut Buyx eher, dass die Ergebnisse schwer einzuordnen und zu überprüfen sind.

Die inhaltliche Überprüfung fällt in diesem Fall und in diesem Stadium tatsächlich schwer. Gemeinsam mit 15 Co-Autoren aus seinem Tübinger Team hatte Hans-Georg Rammensee zwar schon vor mehreren Wochen ein Forschungspapier mit vorläufigen Ergebnissen aus seinem ersten Selbstversuch zur Publikation bei bioRxiv eingereicht – einem sogenannten Preprint-Server, der Forschungsdaten in einem sehr frühen Stadium und ohne detaillierte Überprüfung veröffentlicht. Doch das Tübinger Papier wurde abgelehnt – wegen ethischer Bedenken gegen den Selbstversuch. Erst am 11. Mai publizierte ein anderer Server den Artikel. Der Immunologe Dirk Busch, Professor für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene an der TU München, hält dessen Aussagekraft für dürftig. Er schreibt: »Die Bedeutung dieser Einzelbeobachtung für eine effektive ›therapeutische Vakzine‹ ist zum aktuellen Zeitpunkt gänzlich aus der Luft gegriffen und durch keinerlei Daten untermauert.« Auch Elfriede Nößner ist skeptisch: »Die Experimente zweifle ich in keiner Weise an, die Gruppe ist sehr bekannt für ihre Expertise in der Immunanalytik und im Peptid-Design«, erklärt die Professorin und Leiterin der zentralen immunanalytischen Einrichtung am Helmholtz-Zentrum München. »Aber die Daten, die in dem Artikel vorgestellt werden, sind sehr vorläufig.«

Wann kann die Studie starten?

Die Krebsmedizinerin Juliane Walz ist Oberärztin am Universitätsklinikum Tübingen und hat eine eigene Arbeitsgruppe am Institut für Immunologie. Falls der Ansatz einer therapeutischen Corona-Impfung für eine klinische Studie zugelassen wird, würde sie diese leiten. »Natürlich sind die Ergebnisse aktuell nur vorläufig«, sagt Walz. »Herr Rammensee war die einzige Versuchsperson, und wir haben mit Peptiden gearbeitet, die nur auf einer Vorhersage aus dem Computer basieren.« Allerdings hat Walz über die letzten Wochen in Tübingen 50 Probanden untersucht, die bereits eine Corona-Infektion überstanden haben, weitere 150 werden folgen. Sie untersucht anhand deren Blutproben, gegen welche Bestandteile des Virus sich im Verlauf der Krankheit T-Zellen gebildet haben. »So können wir eine noch gezieltere Auswahl an Peptiden treffen. Zusammen mit den Ergebnissen aus den beiden Selbstversuchen liefern diese Daten eine valide Grundlage für eine Studiengenehmigung.«

Normalerweise dauert es vom Konzept bis zum Beginn einer klinischen Studie mindestens anderthalb Jahre. Walz hält es für realistisch, dass sie im »dritten oder vierten Quartal 2020« mit einer Phase-1-Studie starten können.

Hans-Georg Rammensee würde am liebsten sofort mit einer Studie beginnen. Die Gruppe steht in regem Austausch mit dem Paul-Ehrlich-Institut. »Das PEI möchte alle Informationen offengelegt haben, die wir zu unserem Impfstoff haben«, sagt Rammensee. »Auch die Ergebnisse des Selbstversuchs.« Und obwohl die Behörde in Rekordtempo arbeitet, ist der Professor ungeduldig: »Wenn wir alles gemacht hätten wie normal, dann hätten wir in drei Jahren noch keine Studie. In dieser Krise sollte man halt schneller sein als üblich.« Um dem Institut ein wenig auf die Sprünge zu helfen, hat sich der Professor auch an die Presse gewandt. Medienberichte, so die Hoffnung, könnten eine Genehmigung und möglicherweise auch eine Finanzierung der Studie durch das Land Baden-Württemberg beschleunigen.

Hohes Tempo, große Hoffnung – und höhere Risiken?

An diesem Beispiel zeigt sich, dass auch die verschiedenen Teilnehmer des Wissenschaftsbetriebs oft ratlos sind, wie mit diesem Ausnahmezustand umzugehen ist. Bislang verhielten sich die deutschen Behörden bei der Risiko-Nutzen-Abwägung meist sehr konservativ. Sollen sie nun – wie das Mitte April mit der ersten deutschen Corona-Impfstudie der Fall war – in hohem Tempo Studien mit experimentellen Medikamenten genehmigen, in der Hoffnung auf Heilung? Und damit möglicherweise zulassen, dass höhere Risiken für Probandinnen und Probanden eingegangen werden oder dass hohe Summen für halbgare Wissenschaft ausgegeben werden? Nutzt hier vielleicht ein Wissenschaftler eine günstige Gelegenheit, ein Adjuvans – XS15 – zu testen, das er über Jahrzehnte entwickelt hat und an dem er ein Patent hält? Oder bietet sich schlicht eine Chance für viele Infizierte, die man nicht verpassen darf?

»Wir müssen das halt ausprobieren!«

Hans-Georg Rammensee

In einer klinischen Studie würden Juliane Walz und Hans-Georg Rammensee die Impfung zunächst an gesunden Probanden auf Sicherheit und Verträglichkeit prüfen, um dann in einem nächsten Schritt Patientinnen und Patienten zu behandeln, die sich mit dem Virus infiziert haben. Diese müssten sie schnell finden und früh im Krankheitsverlauf impfen, innerhalb von drei bis fünf Tagen nach den ersten Symptomen. Der Versuch wäre nicht ohne Risiken: Bei Impfungen gegen ein Virus besteht die Gefahr, dass das Immunsystem überreagiert und die Krankheit noch schwerer verläuft. »Es kann auch sein, dass es überhaupt nicht funktioniert«, sagt Rammensee. »Oder aber wir sehen, dass es was nützt: dass Menschen kürzer im Krankenhaus sein müssen, dass sie weniger leiden, dass man weniger Beatmungen braucht.« Die Methode und diese Studie hätten einen entscheidenden Vorteil, erklärt er, insbesondere gegenüber prophylaktischen Impfstoffen: »Man kann unseren Ansatz sehr schnell überprüfen. Innerhalb von zehn Tagen wüssten wir, ob er funktioniert.«

Und wenn er nicht funktioniert? »Dann funktioniert er eben nicht«, sagt Rammensee. »Aber damit wir das wissen, müssen wir ihn halt ausprobieren!«

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Bernd Eberhart ist Redakteur beim Science Notes Magazin.

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